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Freuen Sie sich am Ergebnis ihrer bisher geleisteten Arbeit. In Reih und Glied stehen bestens Erbsen, Porree, Kohlrabi, Buschbohnen und Möhren. Bei Salat und Radies wächst die zweite und dritte Aussaat heran. Bis spätestens Ende Juli sollten Sie das Wintergemüse in den Boden bringen. Dazu zählen u. a. Feldsalat, Grün- und Rosenkohl sowie Winterendivien. 
Bildunterschrift: „Ein voller Erntekorb – Lohn der mühvollen Gartenarbeit“ Bildnachweis: BDG, Thomas Wagner Jetzt ist es wirklich soweit, dass es jeden Tag irgendein Gemüse aus dem eigenen Garten gibt. Lassen Sie jedoch nicht nach, die Pflanzen gut zu pflegen. Dazu gehört, immer wieder den Boden oberflächlich zu lockern besonders nach jedem längerem oder heftigerem Regen. Damit halten Sie außerdem das Unkraut in Grenzen und sparen Wasser. Denselben Effekt erzielen Sie mit Mulchen. Hierfür eignet sich industriell gefertigtes Mulchmaterial aus dem Fachmarkt ebenso wie Rasenschnittgut oder auch Stroh. Beachten Sie, dass der Rotteprozess bei Rindenmulch dem Boden Stickstoff entzieht. Das Ausbringen eines langsam fließenden Stickstoffdüngers (z. B. Hornspäne) vor dem Verteilen des Rindenmulches verhindert dieses Problem. Die Einmachzeit hat begonnen ...und endet erst im Herbst. Als erstes stehen Erdbeeren und Kirschen zur Verfügung. Aber Sie können nicht nur Obst und Gemüse konservieren, sondern auch Düfte. Der Lavendel (Lavandula) steht noch im Flor, sein Duft zieht durch den Garten und fordert dazu auf, möglichst viele Blüten zu trocknen. Sie sollten die Blüten schneiden, wenn Sie sich geöffnet haben, jedoch bevor sie altern. Trocknen Sie die Blüten bündelweise an einem trockenen luftigen Platz, möglichst absonnig. Wer erst einmal auf den Duft gekommen ist, kann meist nicht mehr davon lassen. Pflanzen Sie doch gleich mehrere Sorten mit unterschiedlichen Blütenfarben: Lavandula angustifolia “Munstead” (hellblau) Lavandula angustifolia “Hidcote Blue” (violettblau) Lavandula angustifolia "Hidcote Pink" (rosa) Lavandula angustifolia “Alba” (weiß) Zweijährige jetzt säen Verblühtes muss im Ziergarten ständig entfernt werden, z. B. bei Beetrosen, Edelrosen, remontierenden (öfter blühenden) Strauch- und Kletterrosen. Das fördert den Folgeflor, weil die Pflanzen nicht unnötige Energie in die Produktion von Samen (in diesem Fall Hagebutten) stecken. Sie können weiterhin Zweijahresblumen säen. Unter anderem gilt das für Tausendschön, Vergissmeinnicht und Bartnelken. Stiefmütterchen, die beizeiten gesät werden, blühen teilweise bereits im Herbst und können manches Kübelarrangement dann schon bereichern. Viel Spaß im Gartensommer! thw Quelle: BDG |